3 Tipps, die dir & deinem Hund eine sichere Bindung erschaffen

18. Juni 2019

Im Zusammenleben mit unseren Hunden ist Bindung ein großes und viel besprochenes Thema. Zurecht, wie ich finde, denn sie bildet die Basis unserer Freundschaft. Und genau das ist es doch, weshalb wir uns Hunde in unser Leben holen. Wir wünschen uns einen verlässlichen Freund, in guten wie in schlechten Zeiten. Einen Freund auf den wir uns verlassen können, dem wir vertrauen und der nur unser bestes möchte. In meiner Podcastfolge der letzten Woche habe ich darüber gesprochen, was Bindung überhaupt ist und was eine sichere Bindung auszeichnet. Heute möchte ich dir genaue Tipps geben, wie du die Bindung zwischen dir und deinem Hund stärken kannst.

Gegenseitigkeit

Bindung bedeutet Gegenseitigkeit. Sie funktioniert nicht nur in eine Richtung. Auch du musst einiges dafür tun, damit sich eine sicherte Bindung aufbaut. Eine Freundschaft auf Augenhöhe sollte das Ziel sein. Das bedeutet, dass du deinen Hund mit all seinen Bedürfnissen, Ängsten, Sorgen und Emotionen sehen lernen solltest. Achte seine Bedürfnisse, lerne seine Körpersprache lesen. Unterstütze ihn an den Stellen liebevoll, an denen er Unterstützung braucht.

Hat dein Hund Angst, solltest du ihn nicht ignorieren. Sei für ihn da, tröste deinen Hund, wenn er das möchte. Hat er Schmerzen, hebe ihn ins Auto, statt ihn zu ziehen. Sorge für sein Wohlbefinden, immer. Genau das ist unser Job. Wir haben uns Hunde in unser Leben geholt, also machen wir es ihnen auch schön.

  • lerne die Körpersprache deines Hundes
  • achte seine Bedürfnisse und Emotionen
  • sorge für sein Wohlbefinden

werde zum sicheren Hafen

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Ich freue mich auf dich & deinen Hund!


Damit dein Hund eine sichere Bindung zu dir aufbauen kannst ist wichtig, dass er weiß, bei dir ist es sicher. Die Aufgabe klingt erstmal ziemlich einfach: Sei immer nett zu deinem Hund. Von dir geht nichts schlechtes aus. Was so einfach klingt, ist manchmal durchaus schwierig. Hier ist deine Selbstkontrolle gefragt. Auch an schwierigen Tagen solltest du die Fassung behalten und entsprechend angepasst reagieren. Lerne, dich auf die vielen Ja! zu konzentrieren, so werden die vielen Nein! weniger. Macht dein Hund etwas unerwünschtes, sag ihm, was er statt dessen machen soll. Finde die Ursache hinter dem unerwünschten Verhalten und verändere sie. So werden die unerwünschten Verhalten nachhaltig reduziert UND dein Hund merkt, du bist nett und du verstehst ihn. Ein Garant für eine sichere Bindung.

Zusätzlich solltest du deinem Hund Schutz und Distanz gewähren, wenn er sich unwohl fühlt. Bei Hundebegegnungen, Menschen, Geräuschen,    Wasser, Hydranten, etc pp. Fühlt dein Hund sich unwohl, sei für ihn da. Führe ihn nicht immer weiter in die für ihn beängstigende Situation hinein. Das würde nur zu einem Vertrauensverlust und weiterer Angst und Hilflosigkeit führen. Schau dir lieber aus der Ferne gemeinsam mit deinem Hund das "Übel" an, vielleicht aus sicherer Deckung deiner Beine heraus.

  • Sage deinem Hund, was du dir wünscht
  • Beachte die Ursache hinter unerwünschtem Verhalten und verändere sie
  • Biete deinem Hund Schutz in beängstigenden Situationen

Kontaktliegen 

Jeder von uns möchte vermutlich die gemeinsame Zeit mit seinem Hund genießen. Damit das auch anders herum so ist gibt es von mir noch diesen letzten Tipp. Lege Wert auf kontaktliegen, weniger auf streicheln. Natürlich heißt das nicht, dass streicheln streng verboten ist. Es heißt, dass du genau gucken solltest, ob dein Hund gerade gestreichelt werden möchte. Kommt er zu dir und legt sich dazu, lass ihn einfach mal liegen ohne ihn direkt zu streicheln. Wenn du gerade gern streicheln möchtest, schau, ob dein Hund das auch möchte. Schaut er weg, blinzelt, gähnt, schleckt über die Nase oder fängt an deine Hand abzulecken, solltest du aufhören. Fordert er weitere Streicheleinheiten offensiv ein kannst du weiter machen. Wenn nicht, bleib einfach beim Kontaktliegen.

Wenn du hier noch feinfühliger wirst, kannst du feststellen, dass dein Hund vermutlich immer öfter deine Nähe aufsuchen wird.

  • Kontaktliegen jeden Tag
  • Körpersprache beobachten beim streicheln
  • tendenziell lieber ein Mal weniger streicheln

Deine Tina